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Osram entwickelt am Forschungsstandort Regensburg das Licht der Zukunft
Osram und ihre LED-Tochter Osram Opto Semiconductors treiben den Technologiewandel im Lichtmarkt voran und bauen dazu in Regensburg eine Pilotproduktionslinie für organische LEDs (OLEDs) auf.
(kfs) «Wir verfügen über eine führende Stellung auf dem jungen, vielversprechenden Markt für OLEDs», sagt Hans-Rudolf Bosshard, Marketing Manager von Osram. «Mit dieser Linie wollen wir unseren Vorsprung weiter ausbauen, die Technologie und die Fertigungsprozesse zügig weiterentwickeln und eine Vorstufe zur Massenfertigung erreichen.» In den neuen Standort in Regensburg werden über die nächsten drei Jahre mehr als 50 Millionen Euro (circa 65 Millionen Franken) für die OLED-Pilotproduktionslinie sowie die anwendungsbezogene Entwicklung von LEDs investiert. Die Inbetriebnahme der Produktionsstrasse ist für Mitte 2011 vorgesehen.
Ein Schwerpunkt in Regensburg ist die Weiterentwicklung der Fertigungsprozesse an der Pilotproduktionslinie, um in einem nächsten Schritt eine OLED-Fertigung aufzubauen. Gleichzeitig können weitere Schritte der OLED-Produktentwicklung bei Helligkeit, Effizienz und Lebensdauer in die Fertigungstechnologie nahtlos übernommen und so die Herstellungskosten langfristig gesenkt werden.
Am neuen Standort werden in der ersten Ausbaustufe etwa 200 Mitarbeitende beschäftigt, mit steigendem Bedarf entstehen entsprechend weitere Arbeitsplätze. Annähernd die Hälfte der Investitionen in Forschung und Entwicklung fliessen bei Osram in die Erforschung von LEDs und OLEDs.
Organische LEDs sind neben den herkömmlichen LEDs die Lichtquellen der Zukunft. Wie bei der Leuchtdiode deckt Osram auch bei den OLEDs alle Integrationsstufen ab. Das künftige Portfolio umfasst OLED-Panels, Module, Treiber sowie komplette Leuchten.
Ende letzten Jahres hatte Osram als erstes Unternehmen mit «Orbeos» ein Produkt für den Einbau in Designleuchten auf den Markt gebracht. Osram erwartet, dass OLEDs als extrem dünne und effiziente Flächenstrahler mit sehr guter Lichtqualität neue Anwendungen und Märkte erschliessen. OLEDs bieten damit im ein- wie auch im ausgeschalteten Zustand moderne Gestaltungsmöglichkeiten.
So schön können Organische LEDs (OLEDs) sein: Leuchtenstudie PirOLED von Osram. Foto: Osram
Osram gehört zu den grössten Lichtherstellern der Welt. Das in München domizilierte Unternehmen beschäftigt weltweit rund 40'000 Mitarbeitende, unter anderem in der Schweizer Niederlassung in Winterthur. Die Tochtergesellschaft Osram Opto Semiconductors GmbH bietet ihren Kunden Lösungen in den Bereichen Beleuchtung, Sensorik und Visualisierung, die auf Halbleitertechnologie basieren. Die Fertigung von Osram Opto Semiconductors befindet sich in Regensburg (Deutschland) sowie Penang (Malaysia), der Firmensitz der Nordamerika-Zentrale in Sunnyvale (USA) sowie das Asien Headquarter in Hongkong. Osram Opto Semiconductors verfügt zudem über eine weltweite Vertriebspräsenz.
Auskünfte an die Medienschaffenden erteilt gerne:
Osram AG, Raphael Bichsel, Public Relations, In der Au 6, Postfach 2179, 8401 Winterthur, Telefon 052 209 92 54, Fax 052 209 99 99, E-Mail
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Schlieren, 3. Februar 2011 mw
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